Fördern & Fordern
Forderunterricht an der GS Im Petzer Feld
Vorwort
Die Förderung von leistungsstarken Schülerinnen und Schülern findet einerseits schulintern in Fordergruppen und andererseits in Kooperation mit dem Gymnasium Adolfinum statt. Weitere Informationen zu letzterem finden Sie im ‚Konzept des Kooperationsverbundes Schaumburg I zur Hochbegabtenförderung‘, welches Sie in der Kategorie Dokumente herunterladen können.
Ziele
Im schulinternen Forderunterricht können Kinder ihre besonderen Stärken weiterentwickeln. Vorrangig soll das freie Arbeiten im Vordergrund stehen, d.h. Schülerinnen und Schüler wählen ihr Aufgabengebiet in der Regel frei und bearbeiten es selbständig.
Themengebiete können beispielsweise sein:
Sportförderunterricht
„Warum soll denn mein Kind am Sportförderunterricht teilnehmen? Es spielt doch aber gut Fußball im Verein!“
So oder ähnlich könnte eine Anfrage von Eltern aussehen, wenn sie die Information erhalten, dass ihr Sohn oder ihre Tochter für den Sportförderunterricht ausgewählt wurde.
Zentrales Anliegen des Sportförderunterrichts ist jedoch eine ganzheitliche Entwicklungsförderung durch Bewegung.
Ein Schwerpunkt, besonders im 1. Schuljahr, liegt im Bereich der Wahrnehmungs-schulung, da Wahrnehmungsschwächen sich häufig auch auf das schulische Lernen auswirken. Weiterhin zielt der Sportförderunterricht darauf ab, die individuelle koordinative und konditionelle Leistungsfähigkeit zu verbessern. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei auch, soziale Beziehungen einzugehen und wichtige Sozialkompetenzen zu üben. Im Mittelpunkt steht aber immer der Spaß an der Bewegung und am sportlichen Erleben.
Wer kann/sollte am Sportförderunterricht teilnehmen?
Kinder mit:
- Wahrnehmungsschwächen
- eingeschränkter motorischer Leistungsfähigkeit
- Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen
- Verhaltensweisen wie Ängstlichkeit, Gehemmtheit
- Verhaltensweisen wie motorische Unruhe und Aggressivität
- Übergewicht
- geringer Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft
Der Sportförderunterricht wird in einer Gruppe mit ca. 8-15 Kindern als zusätzliche Sportstunde erteilt. Nach einer Beobachtungsphase mit den Sportlehrkräften und den Klassenlehrer/n/innen werden die förderbedürftigen Kinder durch die Sportförderkraft ausgewählt.
Die Teilnahme am Sportförderunterricht kann durch eine schriftliche Mitteilung der Erziehungsberechtigten mit einer Begründung auch widerrufen werden, sofern das gewünscht ist.