Forscherstunden der Klassen 3a und 3b – Thema: Wasserverschmutzung

Zum Abschluss des großen Themas „Wasser“ im Sachunterricht haben die Klassen 3a und 3b anhand verschiedener Versuche herausgefunden, wodurch Wasser verschmutzt werden kann und welche Auswirkungen diese Verschmutzung auf unterschiedliche Tiere haben kann.

An der ersten Station konnten die Schüler*innen herausfinden, dass Reinigungsmittel die Oberflächenspannung zerstört. Für den Wasserläufer bedeutet dies, dass er nicht mehr über das Wasser laufen kann, sondern versinken würde.

Bei Station 2 war das Riechorgan gefragt. Motoröl im Wasser stinkt und verfärbt das Wasser. Selbst, wenn nur ein kleines bisschen des stinkenden Wassers in sauberes Wasser kommt, ist das Öl noch zu riechen und zu sehen. Da geht es den Fischen, die den Sauerstoff aus dem Wasser zum atmen benötigen gar nicht mehr gut.

Eine weitere Station forderte die Kinder auf zwei Becher mit Margarine zu beschmieren, um sie anschließend wieder sauber zu waschen – einmal mit und einmal ohne Spülmittel im Wasser. Schon super für uns, dass das Spülmittel das Fett so gut löst. Ohne war der Becher nicht sauber zu bekommen. Nur doof für die Enten, wenn so ein Reinigungsmittel in Naturgewässer kommt. Die Enten benötigen nämlich ihre Fettschicht im Gefieder, um sich vor dem kalten Wasser zu schützen.

Zu guter Letzt konnten die Schüler*innen noch erkennen, dass das braune Papier zum Händeabtrocknen oder als Toilettenpapier doch gar nicht so schlecht ist. Das löst sich nämlich im Wasser nicht auf und kann anschließend gut entsorgt werden. Das weiche Toilettenpapier löst sich in seine Einzelteile auf. Wenn dann noch farbiges Papier verwendet wird, würde die ganze Farbe in unseren Flüssen und Seen landen. Den Vögeln, die das Wasser trinken, ginge es damit gar nicht gut.

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