Forderunterricht an der GS Im Petzer Feld

Vorwort

Die Förderung von leistungsstarken Schülerinnen und Schülern findet in einer Forder-gruppe statt. Teilnehmende Kinder werden durch die Klassenlehrerin oder Fachlehrerin festgelegt und in der Kleingruppe gefördert und gefordert.

Ziele

Im Unterricht sollen die besonderen Stärken der Kinder möglichst weiterentwickelt werden. Vorrangig soll das freie Arbeiten im Vordergrund stehen, d.h. Schülerinnen und Schüler sollen ihr Aufgabengebiet in der Regel frei wählen und selbständig bearbeiten.

Themengebiete können beispielsweise sein:

Deutsch: Bücher vorstellen, Wortkarteien anlegen, sinnentnehmendes Lesen, Logicals, Rätsel und Quiz, Lernprogramme am PC, kreative Texte schreiben

Mathematik: Knobelaufgaben (Känguru), Training für die Matheolympiade, Denk-sportaufgaben, Sudokus, Kombinatorik, GEO-Stadt, SOMA-Würfel, Lernprogramme am PC

Sachunterricht: Planung und Durchführung von Experimenten, CVK-Kästen, Experi-mentierkästen „Solar“ und „Strom“, thematisches Bauen mit Fischertechnik, Wetterbe-obachtungen, Bauen und Konstruieren


Englisch: Erweiterung des Wortschatzes, Interwievs, Rollenspiele, kleine Theaterstü-cke, Chants und Raps, englische Spiele, Kennenlernen kultureller Bräuche und Feste (evtl. mit Vorbereiten kleiner Präsentationen)

Die aufgeführten Beispiele und Themengebiete können jederzeit ergänzt werden.

Sportförderunterricht

„Warum soll denn mein Kind am Sportförderunterricht teilnehmen? Es spielt doch aber gut Fußball im Verein!“

So oder ähnlich könnte eine Anfrage von Eltern aussehen, wenn sie die Information erhalten, dass ihr Sohn oder ihre Tochter für den Sportförderunterricht ausgewählt wurde.

Zentrales Anliegen des Sportförderunterrichts ist jedoch eine ganzheitliche Entwicklungsförderung durch Bewegung.

Ein Schwerpunkt, besonders im 1. Schuljahr, liegt im Bereich der Wahrnehmungs-schulung, da Wahrnehmungsschwächen sich häufig auch auf das schulische Lernen auswirken. Weiterhin zielt der Sportförderunterricht darauf ab, die individuelle koordinative und konditionelle Leistungsfähigkeit zu verbessern. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei auch, soziale Beziehungen einzugehen und wichtige Sozialkompetenzen zu üben. Im Mittelpunkt steht aber immer der Spaß an der Bewegung und am sportlichen Erleben.

 

Wer kann/sollte am Sportförderunterricht teilnehmen?

 Kinder mit:

- Wahrnehmungsschwächen

- eingeschränkter motorischer Leistungsfähigkeit

- Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen

- Verhaltensweisen wie Ängstlichkeit, Gehemmtheit

- Verhaltensweisen wie motorische Unruhe und Aggressivität

- Übergewicht

- geringer Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft

 

Der Sportförderunterricht wird in einer Gruppe mit ca. 8-15 Kindern als zusätzliche Sportstunde erteilt. Nach einer Beobachtungsphase mit den Sportlehrkräften und den Klassenlehrer/n/innen werden die förderbedürftigen Kinder durch die Sportförderkraft ausgewählt.

 

Die Teilnahme am Sportförderunterricht kann durch eine schriftliche Mitteilung der Erziehungsberechtigten mit einer Begründung auch widerrufen werden, sofern das gewünscht ist.

Die Teilnahme am Sportförderunterricht wird nicht im Zeugnis dokumentiert.